Bei einer Hornhautverkrümmung stellt sich früher oder später die Frage: Brille oder Kontaktlinsen? Beide korrigieren den Astigmatismus zuverlässig – aber sie spielen ihre Stärken in unterschiedlichen Situationen aus.
Beides korrigiert – nur auf unterschiedlichem Weg
Eine Brille korrigiert den Astigmatismus über ein zylindrisches Glas, das einige Zentimeter vor dem Auge sitzt. Eine torische Kontaktlinse liegt direkt auf der Hornhaut und dreht sich mit dem Auge mit. Was Astigmatismus genau ist, erklären wir in Astigmatismus einfach erklärt.
Der direkte Vergleich
| Kriterium | Brille | Torische Kontaktlinsen |
|---|---|---|
| Sichtfeld | Eingeschränkt durch Fassung | Rundum frei |
| Sport | Kann verrutschen | Sehr praktisch |
| Regen und Beschlagen | Störend | Kein Thema |
| Aufwand | Aufsetzen, fertig | Tägliche Pflege nötig |
| Bei trockenen Augen | Unproblematisch | Kann unangenehm sein |
| Aussehen verändern | Über die Fassung | Auch die Augenfarbe |
Wann die Brille die bessere Wahl ist
- Bei stark trockenen oder gereizten Augen.
- Bei häufigen Bindehautentzündungen oder Allergien.
- Wenn Sie den täglichen Pflegeaufwand vermeiden möchten.
- Für lange Abende am Bildschirm als Entlastung.
Wann torische Kontaktlinsen überzeugen
- Beim Sport und bei Bewegung – siehe Kontaktlinsen beim Sport.
- Wenn Sie ein volles, unbegrenztes Sichtfeld möchten.
- Bei besonderen Anlässen und für Fotos.
- Wenn Sie zusätzlich Ihre Augenfarbe verändern möchten.
Die praktischste Lösung: beides
Viele Menschen mit Astigmatismus fahren am besten zweigleisig: Kontaktlinsen für unterwegs, Sport und Anlässe, die Brille für zu Hause und lange Bildschirmtage. So schonen Sie Ihre Augen und bleiben flexibel.
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