Halloween ohne Brille, mit scharfer Sicht und einem echten Hingucker-Effekt: Wer eine Hornhautverkrümmung hat, muss beim Kostüm nicht auf Farblinsen verzichten. Es gibt allerdings ein paar Punkte zu beachten.
Das Problem mit klassischen Motivlinsen
Motivlinsen aus dem Kostümhandel – weiße Zombieaugen, Katzenpupillen, rote Vampiraugen – gibt es fast nur ohne Stärke und praktisch nie in torischer Ausführung. Wer sie bei Astigmatismus trägt, sieht den ganzen Abend unscharf. Dazu kommt: Viele dieser Produkte stammen aus unsicheren Quellen und erfüllen keine medizinischen Standards.
Die bessere Lösung: deckende torische Farblinsen
Eine opake torische Farblinse verändert die Augenfarbe deutlich sichtbar und korrigiert gleichzeitig Sphäre, Zylinder und Achse. Ein eisiges Hellgrau wirkt an Halloween besonders unheimlich, Grün passt zu Hexe oder Katze, Blau zu Elfen- und Eiskönigin-Kostümen. Auf dunklen Augen brauchen Sie unbedingt eine deckende Variante, siehe Farbige Kontaktlinsen für dunkle Augen.
Sicherheitsregeln für die Halloween-Nacht
- Nur Linsen mit CE-Kennzeichnung aus einer nachvollziehbaren Quelle.
- Linsen niemals mit anderen tauschen – auch nicht kurz für ein Foto.
- Erst die Linsen einsetzen, dann das Make-up auftragen. Beim Abschminken umgekehrt.
- Kunstblut, Glitzer und Spray vom Auge fernhalten.
- Nach der Party unbedingt herausnehmen – nie mit Linsen einschlafen.
- Bei Brennen oder Rötung sofort entfernen, siehe rote Augen durch Kontaktlinsen.
Rechtzeitig testen
Setzen Sie die Linsen nicht zum ersten Mal am Abend der Party ein. Probieren Sie sie ein bis zwei Wochen vorher für ein paar Stunden – so wissen Sie, wie sie sitzen und wirken. Mehr dazu unter Eingewöhnung an torische Kontaktlinsen. Tipps für weitere Gelegenheiten finden Sie unter Farbige Kontaktlinsen für besondere Anlässe.
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