Kontaktlinsen sind beim Sport meist die praktischere Wahl als eine Brille – sie verrutschen nicht und beschlagen nicht. Bei Wasser gelten allerdings klare Regeln. Hier lesen Sie, was geht und was Sie besser lassen.
Warum Linsen beim Sport überzeugen
Torische Kontaktlinsen sitzen direkt auf dem Auge und bewegen sich mit. Sie liefern ein volles, unverzerrtes Sichtfeld ohne störenden Rahmen – ein echter Vorteil bei Ballsport, Laufen oder Fitness. Zum Vergleich mit der Brille lesen Sie Brille oder Kontaktlinsen bei Hornhautverkrümmung.
Das geht problemlos
- Ballsport wie Fußball, Volleyball oder Basketball.
- Laufen, Radfahren, Fitnessstudio – bei Wind und starker Sonne zusätzlich eine Sportbrille tragen.
- Yoga, Pilates, Krafttraining.
- Wintersport – mit Skibrille, denn Kälte und Wind trocknen die Augen aus.
Schwimmen: besser ohne Linsen
Kontaktlinsen und Wasser vertragen sich nicht. In Schwimmbad-, See- und Leitungswasser können Keime vorkommen – darunter Akanthamöben, die schwere Hornhautentzündungen auslösen können. Die Linse saugt sich zudem voll und haftet stärker am Auge. Fachleute raten deshalb davon ab, mit Kontaktlinsen zu schwimmen.
Wenn Sie im Wasser trotzdem scharf sehen möchten, sind eine dicht sitzende Schwimmbrille oder eine Schwimmbrille mit Sehstärke die sicherere Lösung. Kommen Ihre Linsen doch einmal mit Wasser in Kontakt, nehmen Sie sie danach heraus und desinfizieren Sie sie gründlich – oder tauschen Sie sie aus.
Sauna, Dampfbad und Whirlpool
Hitze und Wasserdampf trocknen den Tränenfilm stark aus, Whirlpools sind zudem ein warmes Umfeld für Keime. Nehmen Sie die Linsen vorher heraus.
Die wichtigsten Regeln für Sportler
| Situation | Empfehlung |
|---|---|
| Hallensport | Unbedenklich |
| Outdoor bei Wind | Mit Sportbrille |
| Schwimmbad und See | Ohne Linsen |
| Sauna und Dampfbad | Ohne Linsen |
| Tauchen | Nur mit fachlicher Beratung |
Bei trockenen Augen nach dem Training hilft der Ratgeber Kontaktlinsen bei trockenen Augen. Zu unseren torischen Farbkontaktlinsen.